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Menstruelle Zyklusstörungen

Kaum eine Frau hat einen absolut regelmässigen Zyklus von 28 Tagen, ohne Hormonpräparate einzunehmen. Die Zykluslänge ist individuell verschieden und bei vielen Frauen auch nicht jeden Monat gleich. Ist der Zyklus aber regelmässig verkürzt oder verlängert, spricht man von einer Zyklusstörung, die gegebenenfalls behandelt werden sollte. Insbesondere dann, wenn ein Paar einen unerfüllten Kinderwunsch hat.

Ursachen einer Zyklusstörung

Die Ursachen für Zyklusstörungen sind vielfältig. Sowohl organische wie auch hormonelle Störungen oder erhöhte psychische Belastung und Stress können unregelmässige Zyklen verursachen.

Ein regelmässiger Zyklus spielt jedoch eine entscheidende Rolle für die monatliche Heranreifung einer Eizelle und somit für die Fruchtbarkeit der Frau. Bei zu kurzen Zyklen (Polymenorrhoe) kann es sein, dass eine befruchtete Eizelle sich nicht in der Gebärmutter einnisten kann. Häufig gehen Zyklusstörungen mit einer Störung des Prolaktinhaushaltes einher.

Prolaktin ist ein Hormon, welches üblicherweise während der Stillzeit vermehrt vorhanden ist und die Milchproduktion fördert. Ein erhöhter Prolaktinspiegel ist in vielen Fällen für prämenstruelle Probleme verantwortlich und führt häufig zum Ausbleiben des Eisprunges und zu abnormen Regelblutungen. Ein 
erhöhter Prolaktinspiegel kann ein Grund für einen unerfüllten
Kinderwunsch sein.

Pflanzliche Behandlung bei Zyklusstörungen

Vielfach sind Zyklusstörungen stressbedingter Natur. Daher sollte in erster Linie versucht werden, länger anhaltende Belastungszustände zu meiden. Regelmässige Auszeiten vom Alltag – sei es bei körperlicher Betätigung oder aktiver Entspannung – können helfen, Stress abzubauen.


Die Natur hält eine Pflanze bereit, welche Zyklusstörungen ausgleicht – den Mönchspfeffer (Vitex Agnus castus). Mönchspfeffer reduziert die Ausschüttung des Hormons Prolaktin und wird bei menstruellen Zyklusstörungen (zu häufige oder zu seltene
Regelblutungen) eingesetzt. Mönchspfeffer wird zudem zuverlässig eingesetzt bei Beschwerden vor der Menstruation wie Kopfschmerzen, Hautprobleme, Spannungsgefühl in den Brüsten und Unterleibsbeschwerden.